Communiqués und Stellungnahmen

Verlautbarungen

16.05.2016

Abschluss der Türkeireise der Arbeitgruppe „Islam“ der Schweizer Bischofskonferenz

Die Arbeitsgruppe "Islam" der Schweizer Bischofskonferenz ist am Samstag von einer Reise in die Türkei zurückgekehrt. Die siebenköpfige Delegation unter der Leitung von Bischof Alain de Raemy, Weihbischof von Lausanne, Genf und Freiburg, traf auf ihrer einwöchigen Reise mit Repräsentanten der Muslime, Christen und Juden in Ankara und Istanbul zusammen, um sich ein Bild von den laufenden Veränderungen in der türkischen Gesellschaft und den damit verbundenen Folgen für die Christen zu machen.

06.05.2016

Die Arbeitsgruppe "Islam" der Schweizer Bischofskonferenz macht vom 7. bis 14. Mai eine Reise in die Türkei. Zweck der Reise ist ein doppelter: Zum einen geht es darum, auf dem Hintergrund der aktuellen Geschehnisse im Nahen Osten und in der Türkei den Dialog zwischen Muslimen und Christen zu stärken und zum anderen, die Solidarität mit der christlichen Minderheit im Land deutlich zu machen. Die siebenköpfige Delegation der Arbeitsgruppe "Islam" wird von Bischof Alain de Raemy, Weihbischof im Bistum Lausanne, Genf und Freiburg, geleitet.

25.04.2016

Stellungnahme zur Volksabstimmung über das Fortpflanzungsmedizingesetz

Die Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz lehnt das revidierte Forpflanzungsmedizingesetz ab. Es würde die Rahmenbedingungen zur Einführung der Präimplantationsdiagnostik in der Schweiz regeln.

08.04.2016

Bischof Jean-Marie Lovey über das postsynodale apostolische Schreiben "Amoris Laetitia"

Man hat es erwartet und erhofft, jetzt ist es da: das postsynodale apostolische Schreiben. Papst Franziskus publiziert es kaum sechs Monate nach Abschluss der Arbeiten der Bischofssynode über die Familie. Sein Titel: Amoris Laetitia, Freude der Liebe. Er allein gibt schon einen interessanten Schlüssel, der die verschiedenen Zugänge öffnet. Der Papst, der an allen Plenarsitzungen der Synode teilnahm, hörte diese Versammlung sagen: "Mit innerer Freude und tiefem Trost blickt die Kirche auf die Familien, die den Lehren des Evangeliums treu sind. Sie dankt ihnen für ihr Zeugnis und ermutigt sie darin. Dank Ihnen werden die Schönheit der unauflöslichen Ehe und ihre immerwährende Treue glaubwürdig." (Relatio Synodi, Nr. 51)

Medienstelle | 01.04.2016

Der emeritierte  Theologe des  Päpstlichen Hauses, Kardinal Georges Marie-Martin  Cottier,  ist in der  Nacht des 31. März 2016 im Alter von 94 Jahren in Rom verstorben. Der Bestattungsgottesdienst  wird  am Samstag, 2. April um 8.30 Uhr in der Sankt-Peters-Basilika zelebriert.

SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 10.03.2016

Versammlung der Schweizer Bischofskonferenz in Lugano

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat sich vom 7.-9. März 2016 in der Casa Santa Birgitta in Lugano zur 311. Ordentlichen Versammlung getroffen. Sie stand zum ersten Mal unter der Leitung des neuen Präsidenten, Bischof Charles Morerod.

28.02.2016

Die Kommissionen Justitia et Pax und migratio der Schweizer Bischofskonferenz begrüssen den Ausgang der Abstimmung über die Initiative „Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer“. Denn die Initiative war unnötig, respektlos gegenüber unseren ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und ungerecht. Zu einer gerechten Strafe gehört, dass sie immer auch verhältnismässig ist.

SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 28.02.2016

Abstimmung über die Initiative "Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe"

Die Schweizer Bischofskonferenz bedauert die Ablehnung der Initiative "Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe" in der Volksabstimmung von Sonntag. Die Initiative hat jedoch ein Ziel erreicht, nämlich den grossen Wert, den die Menschen in der Schweiz der Familie zuerkennen, deutlich zu machen. Auch viele Gegner der Initiative unterstreichen die zentrale Bedeutung der Familie für Gegenwart  und Zukunft unserer Gesellschaft.

Justitia et Pax | 26.01.2016

Die am 28. Februar 2016 zur Abstimmung kommende Initiative „Zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer“ nimmt in Kauf, menschenrechtliche Prinzipien und rechtsstaatliche Verfahren zu verletzen. Sie schürt Misstrauen gegen unsere Gerichte, gegen die Politik und gegen Fremde. Die Menschenwürde gehört wesentlich zum christlichen Menschenbild. Zum Kern des christlichen Menschenbildes gehört auch, dass die Tat, nicht aber der Mensch als Person zu verurteilen ist. Die Menschenrechte gelten auch für straffällig gewordene Ausländerinnen und Ausländer. Die Kommissionen Justitia et Pax und migratio der Schweizer Bischofskonferenz lehnen die Durchsetzungsinitiative als unnötig, respektlos und ungerecht ab.