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SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 28.06.2017

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SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | Mediencommuniqué | 04.09.2008

281. Ordentliche Versammlung, der Schweizer Bischofskonferenz (SBK), Givisiez, 1. bis 3. September 2008

Die Schweizer Bischofkonferenz (SBK) hat sich vom 1. bis 3. September 2008 im Priesterseminar des Bistums Sitten in Givisiez zur 281. Ordentlichen Versammlung getroffen.

Folgende Hauptthemen sind behandelt worden:

Das Sakrament der Versöhnung
Auf vielfältige Weise schenkt Gott dem Menschen Vergebung. Die Höchstform der vergebenden Begegnung mit Christus ist die Feier des Sakramentes der Versöhnung. Die Kirche kennt zwei ordentliche Formen des Empfangs dieses Sakraments: die Feier der Versöhnung für Einzelne („Einzelbeichte“) und die gemeinschaftliche Feier der Versöhnung mit persönlichem Bekenntnis und Lossprechung der Einzelnen.

Nachdem sich die Schweizer Bischofskonferenz im Dezember 2007 mit dem Hirtenschreiben „Impulse zur Erneuerung der Einzelbeichte im Rahmen der Busspastoral“ an Gläubige und Seelsorger gewandt hat, haben sich die Schweizer Bischöfe und Territorialäbte mit der gemeinschaftlichen Feier der Versöhnung näher befasst.

Sie ermutigen die Durchführung der gemeinschaftlichen Feier der Versöhnung mit persönlichem Bekenntnis und Lossprechung der Einzelnen. Die Vergebung ist ein persönliches Geschenk Gottes an jeden einzelnen Menschen. Dieses Geschenk kann nur empfangen, wer sich schuldig bekennt. Deshalb gehört das persönliche Bekenntnis wesentlich zum Sakrament der Versöhnung. In Übereinstimmung mit dem am 7. April 2002 von Papst Johannes Paul II. erlassenen Apostolischen Schreiben „Misericordia Dei“ unterstreichen die Bischöfe die Erfordernis des persönlichen Bekenntnisses.

Sie halten gleichzeitig fest, dass die Bussfeier ohne persönliches Bekenntnis mit einer deprekativen Versöhnungsbitte (in Form eines Gebetes) abgeschlossen werden soll. Eine Generalabsolution ist nur in Notsituationen zulässig. Die Schweizer Bischofskonferenz wird dazu Anfang des kommenden Jahres verbindliche Richtlinien erlassen.

Reorganisation der katholischen Medienarbeit
Die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz haben vom gegenwärtigen Stand der Reorganisation der kirchlichen Kommunikation und Medienarbeit Kenntnis genommen und die weiteren Schritte besprochen. Die kürzlich beschlossene Neuausrichtung der Medienkommission der SBK hat eine neue Zusammensetzung des Gremiums notwendig gemacht. Die Bischöfe haben ferner beschlossen, einen Experten damit zu beauftragen, die Planung für die weitere Entwicklung der kirchlichen Kommunikation und Medienarbeit an die Hand zu nehmen. Dieser wird, unterstützt von weiteren Fachleuten, einen „Business-Plan“ ausarbeiten. Nach den beiden Berichten über die Situation der katholischen Medienarbeit in der Deutschschweiz durch Dr. Reinhold Jacobi (Februar 2007) und für die Französische Schweiz durch Dr. Jean-Paul Rüttimann (Mai 2008) wird ein dritter Bericht über die Situation in der Italienischen Schweiz in Auftrag gegeben. Am 25. Oktober findet in Luzern eine Tagung über die Weichenstellungen für die Medienarbeit der katholischen Kirche in der Schweiz statt.

Für die Lösung des Drogenproblems ungeeignet
Mit Blick auf die Volksinitiative „Für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz“, die am 30. November zur Volksabstimmung kommt, erinnern die Bischöfe an ihre ausführliche Stellungnahme von 1997 (publiziert in der Schweizerischen Kirchenzeitung, Nr. 35/1997, S. 495, www.kath.ch/skz/skz-1997/amtlich/bi35.htm#anchor65767). Sie beruht auf den vier Säulen Prävention, Therapie, Schadenverminderung und Repression. Die Bischöfe betrachten ihre Stellungnahme als auch heute noch gültig und lehnen deshalb die Volksinitiative ab.

Begegnungen
- Wie üblich hat der Apostolische Nuntius in der Schweiz, Erzbischof Francesco Canalini, der Versammlung der Bischofskonferenz am 1. September einen freundschaftlichen Besuch abgestattet, begleitet von seinem seinem ersten Sekretär, Mgr Seamus Patrick Horgan.
- Dr. Urs Köppel, Nationaldirektor für die Anderssprachigenseelsorge und Generalsekretär von „migratio“ (Kommission der SBK für Migration), ist von der Schweizer Bischofskonferenz im Rahmen eines Mittagessens verabschiedet worden. Die Versammlung hat ihm für die während 31 Jahren im Dienst von „migratio“ geleistete hervorragende Arbeit gedankt. Der neue Nationaldirektor, Marco Schmid, hat seine Arbeit am 1. September aufgenommen.

In Kürze
- Die SBK entsendet eine Delegation an das 6. Welttreffen der Familien vom 14. bis 18. Januar 2009 in Mexiko-Stadt. Das von Papst Benedikt XVI. einberufene Treffen hat zum Thema: „Die Familie, Ausbildnerin für die menschlichen und christlichen Werte“. Die Delegation wird angeführt von Weihbischof Pierre Farine, der von einem Familienvater und einer Familienmutter begleitet werden soll.
- Die überarbeiteten Statuten der Schweizerischen Nationalkommission Justitia et Pax sind von der SBK genehmigt worden.

Ernennungen
- Die SBK hat Dr. Fulvio Caccia zum Präsidenten des neu geschaffenen Kuratoriums von „migratio“ ernannt.
- Neues Mitglied der Arbeitsgruppe „Andere Religionen“ ist Pater René Aebischer OP, Zürich.
- Die SBK hat Dr. Rudolf Vögele, Leiter des Ressorts Pastoral im Generalvikariat Zürich, zum Mitglied der Pastoralplanungskommission ernannt.
- Die SBK entsendet Dr. Thomas Wallimann, Zürich, und Domherr Beat Jung, Luzern, in das Stiftungsforum Fastenopfer.

Givisiez, 3. September 2008

Hinweis an die Redaktionen: Der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Kurt Koch, steht den Redaktionen am Donnerstag, 4. September, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr für weitere Auskünfte zur Verfügung (Tel. 032 625 58 25).

Schweizer Bischofskonferenz
Walter Müller, Informationsbeauftragter
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Tel. +41 26 322 47 94, www.sbk-ces-cvs.ch