16.03.2017

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund, Schweizer Bischofskonferenz, Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz, Verein „600 Jahre Niklaus von Flüe“


SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 09.03.2017

Migrantenseelsorge auf dem Prüfstand


14.02.2017

Expertengruppe der Schweizer Bischofskonferenz studiert das "Modell Benin"




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Ein Gottesdienst für die ganze Schweiz

Mediencommuniqué | 11.09.2015

Ein Gottesdienst für die ganze Schweiz

Bettag: Alle Kirchen beten miteinander am 19. September

In früheren Jahrhunderten haben Regierungen besonders in stürmischen Zeiten die Bevölkerung zum Beten aufgerufen. Daraus ist der jährliche Eidg. Dank-, Buss- und Bettag entstanden. Vor zwei Jahren haben die Schweizer Kirchen verschiedener Konfessionen und Gottesdiensttraditionen beschlossen, miteinander vor dem Bettag eine Impulsveranstaltung durchzuführen und in Bern auf einem öffentlichen Platz miteinander zu beten.

Miteinander Verantwortung tragen

In diesem Jahr wird das „Gebet voraus“ zum zweiten Mal durchgeführt. Die Schweiz steht wie viele europäische Länder vor grossen Herausforderungen. Zudem finden in einem Monat die Eidg. Wahlen statt. Mit dem öffentlichen Gebet in Bern drücken Christinnen und Christen auch aus, dass sie gern bereit sind, die Verantwortung für das Land mitzutragen.

Fürbitte für die Schweiz

In gesprochenen und stillen Gebeten werden sie Gott um Schutz und Beistand bitten, wenn es um den Erhalt des Landes, die gesellschaftliche Entwicklung, den Frieden, die Bewahrung des natürlichen Lebensraums, Freiheit und Solidarität geht.

Ständerätin Anne Seydoux-Christe (JU) und der Berner Grossratspräsident Marc Jost werden als Politiker Grussworte an die Versammlung richten.

Kollekte für Flüchtlingsprojekte

Durch eine Kollekte an der Versammlung werden zwei Projekte zur Integration von Flüchtlingen unterstützt. Mit dem Projekt „Neue Gärten“ (HEKS) werden Migranten zur Mitarbeit in Familiengärten eingeladen. Dadurch kommen Asylsuchende nicht nur zu einer sinnvollen Beschäftigung, sondern vor allem auch zu wichtigen sozialen Kontakten und zu praktischer Unterstützung in Alltagsfragen. Das zweite Projekt ist die Beratungsstelle für Integrations- und Religionsfragen (BIR) in Thun und in Genf, wo sich bereits zahlreiche Flüchtlinge aus der ganzen Schweiz hinwenden und persönliche Hilfe erhalten.

Der Anlass am 19. September in Bern beginnt um 10.15 Uhr und dauert bis 12.15 Uhr. Gemeinsame Veranstalter sind die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK, Patronat), der Evangelische Kirchenbund (SEK), die Bischofskonferenz (SBK), die Evangelische Allianz (SEA-RES), die Christkatholische Kirche, die Freikirchen Schweiz (VFG) in Zusammenarbeit mit der überkonfessionellen Organisation „Gebet für die Schweiz“.

CTEC