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SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | Mediencommuniqué | 02.10.2008

Die heilige Bernarda Bütler – ein grosses Vorbild

Papst Benedikt XVI. wird am Sonntag, 12. Oktober Mutter Maria Bernarda Bütler feierlich in die Schar der Heiligen aufnehmen. Mit der Heiligsprechung erhalten die Schweizer Katholiken nach 1947, als Bruder Klaus heiliggesprochen wurde, ein weiteres grosses Vorbild.

1848, im Jahr der Gründung des schweizerischen Bundesstaates, wurde Mutter Bernarda in Auw (AG) geboren. Mit 19 Jahren trat sie in das Kapuzinerinnenkloster Maria Hilf in Altstätten (SG) ein. Inzwischen Oberin des Klosters geworden, wanderte sie 21 Jahre später mit einigen Gefährtinnen nach Lateinamerika aus, wo sie zuerst in Ecuador, dann in Kolumbien lebte.

Die neue Heilige hat stets vorbildlich und flexibel auf die an sie gestellten Herausforderungen reagiert. Wo Gott sie am dringendsten brauchte, da ging sie hin. Sie trat als junge Frau bei den Kapuzinerinnen in Altstätten ein, weil das Kloster arm und überaltert war. Als das Kloster unter ihrem Impuls aufblühte und die Zahl der Schwestern die staatlich erlaubte Limite überschritt, gab sie das beschauliche Leben im geschlossenen Kloster auf und zog als Missionarin nach Lateinamerika. Mit einigen Mitschwestern wurde sie als Krankenpflegerin und Lehrerin dort tätig, wo die Not und die Unwissenheit am grössten waren.

Mutter Bernarda gründete in Kolumbien die Kongregation der Franziskaner-Missionsschwestern von Maria Hilf. Die heute 840 Schwestern widmen wie ihr Vorbild ihre ganze Kraft den Werken der Nächstenliebe in den sozialen Brennpunkten dieser Welt.

Die Heimatbistümer feiern
Mit grosser Freude bereiten sich die Bistümer Basel und St. Gallen auf das geistliche Ereignis der Heiligsprechung vor. Mehrere hundert Pilger aus den Gemeinden Auw und Altstätten werden nach Rom reisen. Die Bischöfe Kurt Koch und Markus Büchel werden bei der Heiligsprechung konzelebrieren.

Zahlreiche Vertreter geistlicher und weltlicher Behörden sind bei der Heiligsprechung anwesend, darunter auch Bundeskanzlerin Corina Casanova als Vertreterin der Eidgenossenschaft. Aus Lateinamerika werden mehrere hundert Pilger, darunter 7 Bischöfe und Erzbischöfe sowie 211 Schwestern, erwartet. Mehrere Fernsehstationen übertragen den Gottesdienst direkt. Das Schweizer Fernsehen DRS widmet der Heiligsprechung am 12. Oktober die Sendung „Sternstunden Religion“ (10.00 bis 11.00 Uhr).

Am 19. Oktober und am 9. November werden in Auw bzw. Altstätten Dankgottesdienste mit den jeweiligen Diözesanbischöfen gefeiert.

Hinweis an die Redaktionen: Am 12. Oktober stehen ab 18.00 Uhr im Internet Pressefotos in hoher Auflösung zum Herunterladen zur Verfügung ( www.kath.ch/index.php?na=101). Unter der gleichen Web-Adresse ist eine Dokumentation abrufbar. Für die in Rom anwesenden Medienschaffenden findet am 11. Oktober in Rom ein „Point de presse“ statt. Wer daran teilnehmen möchte, ist gebeten, sich an den Informationsbeauftragten der Schweizer Bischofskonferenz, Walter Müller, zu wenden.

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Schweizer Bischofskonferenz
Walter Müller, Informationsbeauftragter
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