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Katholischer Medienpreis 2011

Kommission für Medien und Kommunikation | Mediencommuniqué | 27.04.2011

Katholischer Medienpreis 2011

Auszeichnung der SF-DOK-Serie „Die 7 Todsünden“ und der RSR-Serie für Kinder „Les Zèbres“

Der Medienpreis der Schweizer Bischofskonferenz wird 2011 zu gleichen Teilen an die DOK-Serie des Schweizer Fernsehens "Die 7 Todsünden" sowie an die Kinderserie des Westschweizer Radios RSR "Les Zèbres" vergeben.

Der von der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischöfe verliehene Katholische Medienpreis wird dieses Jahr an zwei Medien-Produktionen verliehen: je eine aus der Westschweiz und eine der Deutschschweiz.

Ausgezeichnet wird die im Jahr 2010 ausgestrahlte siebenteilige DOK-Serie des Schweizer Fernsehens „Kriminalfälle. Die 7 Todsünden“ unter der Redaktion von Helen Stehli Pfister, eine sehr gelungene und eigenständige Auseinandersetzung mit den verschiedenen Facetten des Bösen. Die unabhängige Jury des Medienpreises hebt insbesondere den Beitrag „Wollust unter der Soutane“ von Michael Hegglin hervor, welche auf beispielhafte und hilfreiche Weise die skandalösen sexuellen Übergriffe von Priestern an Minderjährigen thematisiert.

Abt Martin Werlen von Einsiedeln, Verantwortlicher der SBK für Medienfragen : „Hegglins Film bringt eine in der Kirche und in der Gesellschaft tabuisierte Problematik zur Sprache und ins Bild. Von verschiedenen Seiten wird eine Tragik beleuchtet, besonders auch von der Seite der Opfer, die bis anhin kaum zu Wort kamen. Der Film zeigt eine grosse Sensibilität und wirkt gerade so motivierend, sich der leidvollen Problematik zu stellen.“

Weiter wird die seit über 10 Jahren ausgestrahlte Radio-Sendung für Kinder „Les Zèbres“ von Radio Suisse Romande (RSR) ausgezeichnet. Täglich greift die von Jean-Marc Richard moderierte Sendung Fragen von Kindern zu Gott und der Welt auf. Diese werden dann von Joël Cruchaud kindergerecht beantwortet. Die Jury des Medienpreises lobt das originelle und mutige Sendekonzept sowie die überzeugende Umsetzung.

André Kolly, Journalist und ehemaliger Direktor des CCRT in Lausanne: „Diese Sendung ist ein wunderbarer Beitrag zur Vermittlung von Werten – mit grossem Respekt vor den Kindern und dem Pluralismus der Überzeugungen.“
Unter der Vielzahl der Vorschläge zum Medienpreis nominierte die Jury noch folgende Arbeiten für die Endausscheidung und möchte sie lobend erwähnen:

  • Carin Camathias, Radio e Televisium Rumantscha, Film „En tschertga da Nossadunna“ (Auf der Suche nach der Muttergottes)
  • Katharina Deuber, TV-Moderatorin, Film „Spuren einer Mission“
  • Patrice Favre, Chefredaktor Echo Magazine, für seine ausgezeichneten Editoriale
  • Heidi Kronenberg, Schweizer Radio DRS2, Redaktion Religion: Interview „Zwischen Rom und Rütli. Gespräch mit Urs Altermatt.“
  • Dominique Strebel, Redaktion Beobachter, Buch „Weggesperrt. Warum Tausende in der Schweiz unschuldig hinter Gittern sassen.“

Der Katholische Medienpreis ist mit 4000 Franken dotiert, die zu gleichen Teilen unter den Preisträgern geteilt werden. Die öffentliche Preisverleihung wird am 24. Mai in Fribourg stattfinden (beim Sitz der Bischofskonferenz, Rue des Alpes 6, 14.30 Uhr).

Weitere Informationen bei Simon Spengler, Sekretär der Kommission für Kommunikation und Medien;
Tel. 026 510 15 15, Mail simon.spengler@conferencedeseveques.ch