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Medienpreis 2013

Kommission für Medien und Kommunikation | Mediencommuniqué | 11.06.2013

Der Film "Chronik eines vergessenen Todes" von Pierre Morath gewinnt den Medienpreis 2013

Der von der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischofskonferenz verliehene Katholische Medienpreis geht dieses Jahr an den westschweizer Filmemacher Pierre Morath für seinen Dokumentarfilm „Chronik eines vergessenen Todes“.

Die totale Vereinsamung von Menschen bis in den Tod und noch darüber hinaus, dies ist das Thema des ausgezeichneten Dok-Films von Pierre Morath. Er greift den Fall des 2005 in seiner kleinen Genfer Wohnung tot aufgefundenen Michel Christen auf. Sein Leichnam war bereits vollkommen verwest. Christen war hier, mitten in einem städtischen Wohnquartier, bereits 28 Monate vorher im Alter von 53 Jahren einsam gestorben. Weder Angehörige, Nachbarn, Behörden oder Sozialinstitutionen vermissten den spurlos verschwundenen Sozialhilfe-Empfänger, niemand machte sich nach ihm auf die Suche.

Morats Film macht extrem betroffen und stellt uns alle vor unangenehme Fragen: Wie gehen wir miteinander um? Wie nah geht uns das Schicksal unsere nächsten Mitmenschen? Leben wir vor allem nebeneinander statt miteinander? Für Willi Anderau, Kapuziner und Präsident der Jury des katholischen Medienpreises, zeichnet noch etwas anderes Moraths Film aus: „Morath fällt keine moralischen Urteile, beschuldigt niemanden. Er stellt einfach die zentrale Frage des biblischen Samaritergleichnisses an uns alle: ‹Wer ist mein Nächster?› Das macht diesen Film so stark.“

Für die Endausscheidung nominiert war neben Moraths Film noch die Reportage der jungen Journalistin Anna Miller „Frau Huber zieht um“ (erschienen im Magazin *zalle).

Der katholische Medienpreis ist mit 4000 Franken dotiert.

Die öffentliche Preisverleihung findet statt am 19. Juni, 18.30 Uhr, im Zentrum Caré in Genf. Dort, wo auch Michel Christen vor seinem Tod ein Stück Heimat gefunden hatte.

Good-News-Preise

Auch in diesem Jahr haben die katholischen Medien wieder die je mit 1000 Franken dotierten sprachregionalen „Good-News-Preise“ verliehen. Damit werden Personen und Institutionen ausgezeichnet, welche 2012 positive Medienechos ausgelöst haben. Die Preisträger wurden vom Publikum der kirchlichen Medien ausgewählt.

Der Preis für die Westschweiz geht an Chanoine Guy Luisier, der seit einem Jahr in Kongo tätig ist und in seinen Blog „Une colline au Congo“ auf dem katholischen Portal www.cath.ch von seinen Erfahrungen berichtet. Dieser Preis wird ebenfalls am 19. Juni in Genf verliehen.

Der Good-News-Preis für die Deutschschweiz geht an Sabine Rüthemann und Gabi Ceric, den beiden Betreiberinnen der Facebook-Seite der Diözese St. Gallen, für ihre gelungene Präsenz in den Social Media.

Der Preis für die italienischsprachige Schweiz geht an das Klarissen-Kloster Franziskus und Klara in Cademario TI.

Weitere Informationen zu Medienpreis und Good-News-Preisen bei Simon Spengler, Sekretär der Kommission für Kommunikation und Medien; Tel. 026 510 15 28, 079 667 27 75, Mail simon.spengler@bischoefe.ch