SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 08.09.2017

Versammlung der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) in St. Niklausen


SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 06.09.2017

5. Dialogrunde zwischen der Organisation für Islamische Kultur und Beziehungen und der Kommission für den Dialog mit Muslimen der Schweizer Bischofskonferenz vom 26. 31. August 2017 in Iran


Justitia et Pax | 01.09.2017

Die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax begründet ihr JA zur Reform der Altersvorsorge 2020 aus sozialethischer Sicht


SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 31.07.2017

Videobotschaft zum 1. August als Auftakt zur Wallfahrt in den Flüeli Ranft


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Mediencommuniqué | 07.06.2006

Menschlicher Embryo ist kein Ersatzteillager

Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz gegen Design-Babys:

Die Instrumentalisierung menschlicher Embryos als Ersatzteillager macht sie zu einer reinen Handelsware. Die Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) verurteilt deshalb die Züchtung menschlicher Embryos zur Heilung anderer Menschen. Sie fordert deshalb ein Verbot dieser menschenunwürdigen Praxis. Als Lösung schlägt die Bioethik-Kommission den verstärkten Ausbau eines zentralen Spenderregisters vor.

Die Bioethik-Kommission versteht den Wunsch vieler Eltern, ihrem todkranken Kind um jeden Preis helfen zu wollen. Sie erinnert aber daran, dass es nicht das Recht des Menschen sei, menschliche Embryos einzig zur Lebensrettung zu züchten. Spender-Embryos, die nicht den medizinischen Anforderungen des Organempfängers genügen, werden abgetötet. Diese Form der Eugenik ist menschenunwürdig und ein beschämender menschlicher Selektionsprozess, der die Embryos zu einer reinen Handelsware degradiert.

Die Bioethik-Kommission warnt zudem davor, dass bei einer Einführung dieser Praxis viele Kinder nur zum Zweck, menschliches Leben zu retten, ausgetragen werden. Niemand kann garantieren, dass sie Liebe und Zuneigung nach Erfüllung ihrer Funktion als Spender erfahren werden. Familien, die ihr Kind heilen wollen, dürfen nur die Hilfe eines bereits lebenden Spenders in Anspruch nehmen. Dafür schlägt sie den Ausbau eines zentralen Spenderregisters vor, um die Wartezeiten massiv zu verkürzen.

Freiburg, 7. Juni 2006

Mario Galgano
Pressesprecher und Informationsbeauftragter SBK
Mobile: +41(0)79/449.39.36 - E-Mail: info-sbk.bluewin.ch

Weitere Auskünfte
Bioethik-Kommission Dr. med. Urs Kayser
Sekretariat Präsident
Schweizer Bischofskonferenz Bioethik-Kommission SBK
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1706 Fribourg 6403 Küssnacht am Rigi
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