16.03.2017

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund, Schweizer Bischofskonferenz, Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz, Verein „600 Jahre Niklaus von Flüe“


SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 09.03.2017

Migrantenseelsorge auf dem Prüfstand


14.02.2017

Expertengruppe der Schweizer Bischofskonferenz studiert das "Modell Benin"




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SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | Mediencommuniqué | 04.01.2007

Offener Brief der Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz

Auf dem Gebiet der medizinisch unterstützten Fortpflanzung fehlt es in der Schweiz an der nötigen Transparenz der Fakten, kritisiert die Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) in einem offenen Brief an die Leitung des Bundesamtes für Statistik. Besonders gravierend seien die Mängel bei der gesetzlich vorgeschriebenen Zählung der so genannten „überzähligen Embryonen“.

Bei den seit 2001 erhobenen Zahlen bestehen nach Feststellung der Bioethik-Kommission zahlreiche Lücken und Versäumnisse. Sie fordert vom Bundesamt, dass die fehlenden statistischen Werte für die Jahre 2001 bis 2005 in nützlicher Frist nachgeliefert werden. Ohne die nötigen, gesetzlich vorgeschriebenen Angaben „fehlt die Transparenz für die Weiterverwendung der überzähligen Embryonen“, wird in dem von Dr. Urs Kayser, Arzt und Präsident der Bioethik-Kommission der SBK, unterzeichneten offenen Brief betont. So stellt sich für die Kommission namentlich auch die Frage, woher die kürzlich für Stammzellenforschung freigegebenen 100 Embryonen stammen, die es bisher nach der Statistik des Bundes nicht gibt.

www.kath.ch/sbk-ces-cvs/pdf/rs_kayser_stellungnahme_zur_statistik_06-12-29.pdf

Freiburg, 4. Januar 2007

Walter Müller
Informationsbeauftragter der Schweizer Bischofskonferenz

Für Rückfragen und weitere Informationen steht zur Verfügung:
Dr. Urs Kayser, Präsident der Bioethik-Kommission der SBK
(Donnerstag und Freitag: Tel.: 041 854 30 60, Fax: 041 854 30 65, E-Mail: urs.kayserbluewin.ch)