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Schweizer Delegation beim Eucharistischen Weltkongress in Dublin

"Die Eucharistie: Gemeinschaft mit Christus und untereinander"

Zum Eucharistischen Weltkongress, der vom 10. bis 17. Juni in der irischen Hauptstadt Dublin stattfindet, werden Zehntausende von Katholiken von allen Kontinenten erwartet. Die Schweizer Bischöfe haben Martin Camenzind, Spiritual des Dominikanerinnenklosters Maria Zuflucht in Weesen, zum Delegierten für diesen kirchlichen Grossanlass ernannt. Er wird die Bischöfe am Kongress vertreten, sich um die Schweizer Teilnehmer kümmern und den Bischöfen über den Kongress berichten.

Der Internationale Eucharistische Kongress wird zum 50. Mal durchgeführt. Gleichzeitig fällt der Kongress mit dem 50-Jahr-Jubiläum der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 - 1965) zusammen. "Die Eucharistie: Gemeinschaft mit Christus und untereinander" heisst das Thema des Kongresses. Die Internationalen Eucharistischen Kongresse finden in der Regel alle vier Jahre statt – die letzten beiden Kongresse in Québec (Kanada, 2008) und in Guadalajara (Mexiko, 2004) – mit dem Ziel, die zentrale Bedeutung der Eucharistie in Leben und Sendung der Kirche vertieft bewusst zu machen.  

Das Thema des Kongresses inspiriert sich direkt an der Konstitution "Lumen gentium" des Zweiten Vatikanischen Konzils, in der es heisst: "Beim Brechen des eucharistischen Brotes erhalten wir wirklich Anteil am Leib des Herrn und werden zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander erhoben" (LG, 7). Die tägliche Eucharistiefeier ist das Herz des Kongresses. Darum herum besteht ein vielfältiges Programm mit sehr unterschiedlichen Elementen wie Vorträgen, Diskussionsrunden, Katechesen, Andachten, Wallfahrten oder kulturellen und touristischen Attraktionen. Einen besonderen Platz hat die Eucharistische Anbetung.

Der christliche Glaube hat Irland im 4. Jahrhundert nach Christus mit dem heiligen Patrick erreicht. Im Frühmittelalter haben Mönche und Wanderprediger Irland verlassen, um den christlichen Glauben in Europa zu verkünden. Mit den heiligen Kolumban, Gallus, Aidan und Columcille ist Irland auf diese besondere Weise namentlich mit Frankreich, der Schweiz und Britannien verbunden. Der historische Zusammenhang wird mit dem Jubiläum illustriert, das derzeit in St. Gallen gefeiert wird: Stadt, Kanton und Bistum gedenken 2012 der vor 1'400 Jahren erfolgten Ankunft des heiligen Gallus.

Die Erzdiözese Dublin mit Erzbischof Diarmuid Martin lädt alle Diözesen und Gläubigen der ganzen Welt herzlich zur Teilnahme ein – und hofft, dass die Feierlichkeiten dieses bedeutenden Ereignisses der Weltkirche über den Kongress hinaus mit neuen eucharistischen Impulsen in die Ortskirchen hineinwirken werden.

Praktische Hinweise:
 Nähere Informationen zum Weltkongress und über die Teilnahmemöglichkeiten findet man unter der Web-Adresse http://www.iec2012.ie
 Von der Schweiz aus wird keine allgemeine Reise zum Internationalen Eucharistischen Kongress angeboten. Teilnehmer können sich individuell über die Adresse http://www.iec2012.ie anmelden, auch Hotels werden dort direkt vermittelt.

Hinweis an Redaktionen:
 Weitere Informationen zum Weltkongress aus Schweizer Sicht: Spiritual Martin Camenzind, Kruggasse 1, 8872 Weesen, Tel. 055 615 51 06, camenzind.martin@bluewin.ch