SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 08.09.2017

Versammlung der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) in St. Niklausen


SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 06.09.2017

5. Dialogrunde zwischen der Organisation für Islamische Kultur und Beziehungen und der Kommission für den Dialog mit Muslimen der Schweizer Bischofskonferenz vom 26. 31. August 2017 in Iran


Justitia et Pax | 01.09.2017

Die Schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax begründet ihr JA zur Reform der Altersvorsorge 2020 aus sozialethischer Sicht


SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 31.07.2017

Videobotschaft zum 1. August als Auftakt zur Wallfahrt in den Flüeli Ranft


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Studie Suizidhilfe im Alter

Justitia et Pax | Mediencommuniqué | 01.07.2016

Studie Suizidhilfe im Alter

Der organisierte Tod ist inakzeptabel

In der Schweiz sind inzwischen weit über 100‘000 Menschen Mitglied einer Sterbeorganisation. Die Forderung steht im Raum, dass auch alte, aber nicht sterbenskranke Menschen einfacher organisiert sterben können sollen. Bischof Felix Gmür äusserte sich an der heutigen Medienkonferenz in Bern mit deutlichen Worten gegen den organisierten Tod.

Unsere Gesellschaft tendiere dazu, das Leben auf den ökonomischen Nutzen zu reduzieren und vermeintlich belastendes Leben zu eliminieren – sei dies vorgeburtlich durch PID oder im Alter und bei schwerer Krankheit durch Suizid.  Es dürfe nicht sein, dass Suizid zum Ausdruck sozialer Verantwortung werde! Menschen, die nicht oder nicht mehr leistungsfähig sind, verlieren nicht ihre Würde. Das Leben ist ein Geschenk und kostbar bis am Schluss. Die gesellschaftliche Normierung des Suizids käme einer Banalisierung des Lebens gleich. Ein guter Tod ist nicht durch Suizid zu finden. Alte, kranke und gebrechliche Menschen sind wertvoll, da deren Achtung Ausdruck einer Gesellschaft des Lebens ist - anstelle einer Gesellschaft des Todes. Statt organisierten Suizid brauchen wir Begleitung und bessere Angebote von Palliative Care.

 

Mit einer Studie und Broschüre der Nationalkommission Justitia et Pax will die Kirche den öffentlichen Diskurs über Autonomie, Gebrechlichkeit, Sterben und Suizidhilfe erweitern.