Mediencommuniqué | 02.02.2018

Newsletter der Fachstelle Palliative Care Dezember 2017

Fachgremium

Das Fachgremium Palliative Care der Schweizer Bischofskonferennz hat dreimal getagt und zukünftige Themen und Arbeitsweisen festgelegt. Es wurde entschieden, dass in einer erweiterten Fachgremiumssitzung die «Best practice» von Seelsorge und Spiritual Care evaluiert werden sollen. Dazu werden Fachleute  aus medizinisch-pflegerischer Sicht eingeladen, sowie Perspektiven aus Gesundheits- und Bildungspolitik diskutiert werden. Die Ergebnisse dieser Tagung werden die Grundlage für eine ökumenische Tagung im Herbst 2018 (12.9.2018 in Zürich) sein.

Fachstelle

Die Fachstellenleiterin hat in den vergangenen Monaten die Ordinariate besucht und versucht, sich  einen Überblick über die Bedürfnisse und Situationen in den Bistümern zu verschaffen. So konnten auch verschiedene Kontakte vermittelt und Synergien genutzt werden. Einhellig war man der Meinung, dass es wichtig ist, dass auch die Kirchen ihre Dienste im Bereich Palliative Care bekannt machen und erweitern. Wie bereits im letzten Newsletter beschrieben, wird es nicht einfach sein, im grossen Angebot an verschiedenen Spiritual Care Angeboten, die Seelsorge als spezialisierte Spiritual Care zu etablieren. Umso wichtiger wird es sein, dass die Fachgruppe Seelsorge bei palliative ch Standards entwickelt für die Seelsorge.

 

Vernetzung

Ein breiter Konsens besteht, dass in der Öffentlichkeit ein Wertediskurs geführt werden sollte, da die Diskussionen rund um Selbstbestimmung und Lebensende immer breiter geführt werden und zum Teil etwas einseiteige Darstellungen zum Thema existieren. Es ist wichtig, dass diese Wertedebatte auch von kirchlichen Kreisen ausführlich geführt wird, dies im Sinne einer positiven Image-Kampagne für Palliative Care.

 

Zürich, im Dezember 2017

Jeanine Kosch, Fachverantwortliche Palliative Car der Schweizer Bischofskonferenz