Ethik
Unsere Überlegungen zu ethischen Fragen
Schweizer Bischofskonferenz |
05.10.2011
Schweizer Bischofskonferenz: Keine Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
Die Schweizer Bischofskonferenz lehnt die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Diese Position hat sie in ihrer Stellungnahme zur vorgeschlagenen Änderung der Bundesverfassung und des Fortpflanzungsmedizingesetzes an den Bundesrat deutlich gemacht. Das Verfahren der Präimplantationsdiagnostik, welches das Eliminieren von „kranken“ Embryonen zum Ziel hat, ist nicht mit der in der Bundesverfassung verankerten Würde des Menschen vereinbar. –Präimplantationsdiagnostik meint genetische Untersuchungen, mit denen entschieden wird, ob ein durch Befruchtung im Reagenzglas erzeugter Embryo in die Gebärmutter eingepflanzt wird oder nicht.
Schweizer Bischofskonferenz |
05.10.2011
Stellungnahme der SBK betreffend Änderung des Artikels 119 der Bundesverfassung und des Fortpflanzungsmedizingesetzes.
Schweizer Bischofskonferenz |
21.07.2011
Bischöfliche Botschaft zum 1. August 2011
Die Kirche betreibt keine Parteipolitik, aber sie ergreift Partei. Sie bringt den Menschen ins Spiel. Dabei ist sie nur dem Evangelium verpflichtet, keiner Partei.
In der Botschaft zum 1. August erklärt Abt Martin Werlen im Namen der Schweizer Bischöfe, wieso Kirche immer auch politisch ist.
23.12.2010
Réponse à la consultation concernant la loi fédérale sur l´harmonisation des peines dans le Code pénal, le Code pénal militaire et le droit pénal accessoire
15.12.2010
Bioethikkommission der Schweizer Bischofskonferenz reagiert auf ein Neuenburger Gerichtsurteil
Schweizer Bischofskonferenz |
15.12.2010
Ein Freispruch führt die Gefahr vor Augen, dass die "Tötung auf Verlangen" als "aktive Sterbehilfe" akzeptiert und straffrei wird.
08.03.2010
Stellungnahme der Bioethikkommission der Schweizer Bischofskonferenz: Organisierte Beihilfe zum Suizid
20.05.2009
Die Bioethik-Kommission der Schweizer Bischofskonferenz lehnt die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID) ab. Diese Position hat sie in ihrer Stellungnahme zu einem Gesetzesvorschlag des Bundesrates deutlich gemacht. Das Gesetzesprojekt ist ein unmöglicher Versuch der Quadratur des Kreises. Einerseits soll die in der Bundesverfassung verankerte Würde des Menschen geschützt werden, andererseits wird genau diese durch das mit der Präimplantationsdiagnostik herbeigeführte ethisch unzulässige Werturteil über „gesunde“ und „kranke“ Embryonen schwer missachtet.
20.05.2009
Commission bioéthique de la Conférence des évêques suisses
La Commission bioéthique de la Conférence des évêques suisses rejette dans une déclaration la proposition de loi présentée par le Conseil fédéral visant à autoriser le diagnostic préimplantatoire (DPI). Le projet de loi constitue à ses yeux une tentative impossible de résoudre la quadrature du cercle. D’une part il s’agira de protéger la dignité humaine telle qu’ancrée dans la Constitution fédérale, d’autre part cette même dignité sera gravement lésée par la discrimination éthiquement inadmissible effectuée entre embryons « sains » et « malades ».
Schweizer Bischofskonferenz |
12.12.2008
Schweizer Bischöfe begrüssen Instruktion „Dignitas personae“
Die Schweizer Bischöfe begrüssen das Schreiben „Die Würde der Person“ über Fragen der Bioethik, das am Freitag im Vatikan von der Glaubenskongregation veröffentlicht worden ist. Die Schweizer Bischofskonferenz unterstreicht, dass darin das Grundprinzip der katholischen Haltung deutlich gemacht wird: ein umfassendes „Ja“ zur Würde jedes Menschen. Jedem Menschen ist von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod die Würde einer Person (Dignitas personae) zuzuerkennen.
