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Politik

Stellungnahmen und Reaktionen zu politischen Themen

Heiliger Vater Heiliger Vater | 21.12.2018

Gute Politik steht im Dienste des Friedens

1. „Friede diesem Haus!“

Als Jesus seine Jünger aussandte, sagte er zu ihnen: »Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren« (Lk 10,5-6).

Heiliger Vater Heiliger Vater | 20.12.2017

Migranten und Flüchtlinge: Menschen auf der Suche nach Frieden

  

1.  Friedenswunsch

Friede allen Menschen und allen Ländern der Erde! Der Friede, den die Engel den Hirten in der Heiligen Nacht verkünden, [1] ist eine tiefe Sehnsucht aller Menschen und Völker, vor allem derer, die am stärksten darunter leiden, wenn er fehlt. Unter ihnen, die ich in meinen Gedanken trage und in mein Gebet einschließe, möchte ich einmal mehr an die über 250 Millionen Migranten in der Welt erinnern, von denen 22,5 Millionen Flüchtlinge sind. Bei diesen handelt es sich, wie schon mein geschätzter Vorgänger  Benedikt XVI. sagte, um »Männer und Frauen, Kinder, junge und alte Menschen, die einen Ort suchen, an dem sie in Frieden leben können« [2]. Um ihn zu finden, sind viele von ihnen bereit, auf einer meist langen und gefährlichen Reise ihr Leben zu riskieren, Mühe und Leid zu ertragen, Zäune und Mauern zu überwinden, die errichtet wurden, um sie von ihrem Ziel fernzuhalten.

Justitia et Pax | 27.04.2017

Justitia et Pax plädiert für ein Ja zur Energiestrategie 2050

„Der Klimawandel ist ein globales Problem mit schwerwiegenden Umwelt-Aspekten und ernsten sozialen, wirtschaftlichen, distributiven und politischen Dimensionen; sie stellt eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit dar.“
Papst Franziskus, Laudato si‘ (25)

Heiliger Vater Heiliger Vater | 21.12.2016

Gewaltfreiheit: Stil einer Politik für den Frieden

1. Am Anfang dieses neuen Jahres übermittle ich allen Völkern und Nationen der Welt, den Staats- und Regierungschefs sowie den Verantwortungsträgern der Religionsgemeinschaften und der verschiedenen Gruppierungen der Zivilgesellschaft meine tief empfundenen Wünsche für den Frieden. Jedem Mann, jeder Frau und jedem Kind wünsche ich Frieden und bete, dass das Abbild und die Ähnlichkeit Gottes in jedem Menschen uns gestatten, einander als heilige Gaben zu erkennen, die mit einer unermesslichen Würde ausgestattet sind. Respektieren wir vor allem in Konfliktsituationen diese » tiefgründigste Würde « [1] und machen wir die aktive Gewaltfreiheit zu unserem Lebensstil.

SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 14.07.2016

Botschaft von Bischof Felix Gmür zum 1. August 2016

Justitia et Pax | 05.06.2016

Referendum gegen die Änderungen im Asylgesetz

Die Kommission Justitia et Pax der Schweizer Bischofskonferenz hat sich für ein „Ja, aber“ bei den Änderungen des Asylrechts ausgesprochen. Aus Sicht der Kommission überwiegen bei den vorgeschlagenen Änderungen die Vorteile. Die angestrebten kürzeren Verfahren zur Behandlung der Asylgesuche müssen aus ethischer Sicht von einer garantierten unentgeltlichen Rechtsberatung begleitet sein. In diesem Sinn begrüsst Justitia et Pax die durch das Volk angenommen Änderungen im Asylgesetz.

29.11.2015

Im Vorfeld der UNO-Klimakonferenz COP21 laden die drei Landeskirchen in einem Brief den Bundesrat ein, sich mutig für das Klima einzusetzen. Das Klima sei entscheidend, um die Lebensgrundlagen der heutigen und kommender Generationen weltweit zu sichern, betonen die Unterzeichner des Briefes Bischof Markus Büchel, Präsident der Bischofskonferenz, Gottfried Locher, Präsident des Evangelischen Kirchenbundes, und der christkatholische
Bischof Harald Rein. Eine von Bundesrätin Doris Leuthard angeführte Delegation vertritt die Schweiz an der Klimakonferenz, die am 30. November in Paris beginnt.

SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 26.12.2014

Appell an die politischen Entscheidungsträger auch in der Schweiz

Der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Markus Büchel, legt die Botschaft von Papst Franziskus zum Weltfriedenstag den Schweizer Politikerinnen und Politikern ans Herz. Der Papst ruft dazu auf, alle Formen moderner Sklaverei zu bekämpfen, welche auch heute noch Millionen Menschen knechten. Dazu mahnt Bischof Markus Büchel die Politiker auch zur Sorge zu tragen für die internationalen, in die unser Land eingebunden ist, welche für die Schweiz wie für unsere Vertragspartner von elementarer Bedeutung sind.

SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 12.08.2014

Angesichts von Tod, Angst und Elend, denen die vertriebenen christlichen und anderen Minderheiten im Nordirak ausgesetzt sind, reagieren die Schweizer Bischöfe mit Bestürzung und Anteilnahme.  Angesichts der menschlichen Katastrophe ist eine effiziente internationale Unterstützung der Fliehenden und ein Eingreifen der internationalen Staatenwelt dringlich. Was kann die Schweiz und die Schweizer Bevölkerung tun?

SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 31.07.2014

Die Bischöfe bitten den Bundesrat um verstärkte Hilfe für die verfolgten Christen

Die Schweizer Bischöfe sind tief betroffen und entsetzt über die barbarische Vertreibung der Christen und anderer religiöser Minderheiten im Irak, speziell in Mossul, durch die Terrortruppen des „Islamischer Staat“ (IS). Die Verbrechen des IS sind nicht nur ein Angriff auf die christlichen Minderheiten, sondern generell ein Angriff auf die Grundlagen unserer Zivilisation. Sowohl Juden, Christen wie Muslime haben einen gemeinsamen Urahnen, Abraham, der aus Mesopotamien stammte, dem heutigen Irak.  Wer dieses gemeinsame Band der drei abrahamitischen Religionen mit Gewalt zerstört, der zerstört damit auch das Fundament der eigenen Religion.