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Medienstelle | 10.07.2013

28. Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro


18.01.2013

Das katholische Plus für Eltern und Kinder, verbrieft in der Charta der Katholischen Schulen Schweiz (KSS)


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Weltjugendtag in Rio

Medienstelle | Mediencommuniqué | 10.07.2013

Schweizer Jugendliche auf dem Weg nach Brasilien

28. Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro

Mehr als 400 Jugendliche aus der Schweiz reisen in diesen Tagen zum Weltjugendtag nach Brasilien.

Vom 8. bis 21. Juli: Amazonas und Fortaleza

Die Missionary Week, früher Tage in der Diözese genannt, wird die Deutschschweizer Reisegruppe in Fortaleza verbringen. Ein Teil der Gruppe wird zuvor Manaus besuchen und eine Flussschiffahrt auf dem Amazonas geniessen. Die Missionary Week wird von der katholischen Gemeinschaft Shalom vor Ort organisiert. Gastfamilien sorgen für die Jugendlichen.

21. bis 30. Juli: Eine grosse Gemeinschaft

Anschliessend fliegen die Jugendlichen nach Rio de Janeiro zur Hauptwoche des Weltjugendtags 2013. Höhe- und Schlusspunkt der Woche bilden die Samstagabend-Vigil und die grosse Abschlussmesse mit Papst Franziskus am Sonntag. Es ist die erste internationale Reise des Pontifex. Mehrere Millionen Jugendliche werden erwartet!

30. Juli bis 9. August: Ein anderes Brasilien

Ein Teil der Deutschschweizer Jugendlichen wird nach dem offiziellen Abschluss des Weltjugendtages noch einige Tage in Brasilien bleiben. Diese Nachreise führt über Paraty nach Guaratinguetá in das Mutterhaus der Fazenda da Esperança, einer katholischen Gemeinschaft, die sich um Drogenabhängige kümmert. Anschliessend führt die Reise zum grössten brasilianischen Wallfahrtsort, Aparecida, sowie nach Salvador da Bahia.

Über den Verlauf und Eindrücke der Reise berichtet aktuell der liveticker der Schweizer Organisatoren.

Der Schweizer Jugendbischof, Marian Eleganti, begleitet die Reisegruppe. Hier sein Statement zum  Weltjugendtag:

"Die Organisatoren des Weltjugendtages Rio sind freudig überrascht von der hohen Teilnehmerzahl Schweizer Jugendlicher und junger Erwachsener (Mindestalter 16) am diesjährigen Weltjugendtag in Brasilien. Wir werden in der Hauptwoche über 400 Schweizerinnen und Schweizer sein, über die Hälfte aus der Deutschschweiz. Die Jugendlichen erwartet ein reiches Programm mit vielen Begegnungen, spirituellen und kulturellen Impulsen. Viele setzen mit mir den Fuss zum ersten Mal auf diesen grossen Kontinent und sollen auch etwas von Land und Leute kennenlernen.

Brasilien und die Millionenstadt Rio stehen vor grossen sozialen Herausforderungen. Das alles wird sicher nicht spurlos an uns vorbeigehen. Eine Jugendliche bringt es auf den Punkt: Es geht definitiv nicht um „sun, fun and nothing to do“, sondern um eine tiefe Begegnung mit Christus und der Kirche, auch wenn natürlich Elemente in unser Reiseprogramm eingeplant sind, die den Jugendlichen auch Erholung und Freude an Entdeckungen bringen sollen; schliesslich investieren sie ihre Ferien und auch ihr Taschengeld in diese Pilgerreise.

Ohne Sponsoring und besondere Aktionen, die der finanziellen Ermöglichung dieser Reise dienen, wäre das Grossereignis nicht möglich. Viele Freiwillige haben sich nun schon monatelang mächtig „ins Zeug gelegt“, um 400 Jugendliche zum Teil über lange vier Wochen durch Brasilien zu lotsen und ihnen diese Erfahrung des christlichen Glaubens zu ermöglichen. Die Details der Reise sind auf www.wjt.ch zu finden.

Ich bin überzeugt, dass der Weltjugendtag in Rio für viele junge Menschen mehr ist als ein bloss punktuelles, religiöses Highlight. Von diesen Treffen geht ein spiritueller Impuls aus, der nachhaltig weiterwirkt. Das weiss ich aus eigener Erfahrung. Die spirituellen Gefässe, welche die Weltjugendtagsbewegung hervorgebracht hat, z.B. unsere Adorays in der Schweiz, um nur eines dieser Projekte der Neuevangelisierung beim Namen zu nennen, sind lebendig. Mittlerweile gibt es auch ein Webradio „Fisherman.FM“. Ich bin überzeugt: Die Jugendlichen werden verändert nach Hause zurückkehren. Ihre religiöse Vertiefung wird der Kirche in der Schweiz zugutekommen und in die Beziehungen und Tätigkeitsfelder der Jugendlichen einfliessen. Solche Ereignisse helfen ihnen auch, Freunde zu finden, die bereit sind, mit ihnen den Weg des Glaubens zu gehen."

+Marian Eleganti, Jugendbischof