Communiqué 211. Sitzung der DOK

An ihrer ersten Sitzung des Jahres befasste sich die DOK in erster Linie mit internem Austausch, Koordination und Besprechungen. Ein Schwerpunkt bildeten Themen aus dem Feld der Liturgie. Dazu besuchte Dr. Gunda Brüske, Leiterin des Liturgischen Institutes der deutschsprachigen Schweiz die Sitzung und diskutierte mit den Mitgliedern der DOK Fragen, welche u.a. den Grundkurs Liturgie betrafen (Voraussetzungen, Benennung des Abschlusses sowie Einsatzbereiche).
Eine Einordnung der liturgischen Dienste Aktolythat/Lektorat/KatechistIn wird gegenwärtig in der betreffenden Arbeitsgemeinschaft auf Ebene der SBK unter Leitung von Prof. Astrid Kaptijn diskutiert. Vor diesem Hintergrund will die DOK nicht vorgreifen und die Ergebnisse der Arbeitsgruppe abwarten. Erst danach kann die Zuordnung der im Kontext der Deutschschweiz gebräuchlichen Bezeichnungen mit dem römischen Verständnis der «Katechet/-innen» nach Verständnis aus dem Motu proprio «antiquum ministerium» besser gefasst und Einsatzgebiete sowie Möglichkeiten dieses Laiendienstes aufzeigt werden.
Bezüglich der Wort-Gottes-Feiern unterstützt die DOK das bestehende Feierbuch für den deutschsprachigen Raum. Weiterhin ist es ein Anliegen, diese Feiern nicht als Imitation einer Messfeier, sondern als eigenständige Feiern mit Zentrum des Wortes Gottes zu gestalten und wertzuschätzen.

Am Nachmittag besuchte aus Anlass ihres 20jährigen Jubiläums (2024) eine Delegation von Adoray die DOK. Eine Umfrage bei ihren Mitgliedern zeigte den Wunsch nach stärkerem Kontakt und Austausch mit Pfarreien, vor allem bei Personen, die altersmässig der ursprünglichen Adoray Gruppe entwachsen. Geistliche Begleitung und eine spirituelle Gemeinschaft werden dann am Wohnort gesucht; die Pfarreien werden jedoch unterschiedlich einladend und offen für diesen Austausch wahrgenommen. Eine Möglichkeit der stärkeren Einbindung für Adoray sieht die DOK im «Netzwerk Jugend», das im Entstehen begriffen ist (siehe auch Communiqué der letzten Sitzung der DOK vom 19. November 2024).

Das MINI Fest 2025 vom 7. September, welches über die Fachstelle für Ministrant/-innenpastoral damp organisiert wird, wird in St. Gallen stattfinden; der St. Galler Bischof wird dabei anwesend sein und mitfeiern. Für die internationale MINIs Wallfahrt nach Rom 2028 hat sich Bischof Joseph-Maria Bonnemain gemeldet und freut sich, die Gruppe aus der Schweiz zu begleiten.

In den Mitteilungen wurde über den Fortgang der Planungen zum kirchlichen Studiengang Seelsorger/-in und den Austausch der Regentien sowie die Absprachen zur Standardisierung mit den Fakultäten informiert. Dieser duale Ausbildungsgang kann ab 2026 besucht werden. Bereits im Juni 2025 starten die Ausbildungen für die Ausbilder/-innen in den Pfarreien; die DOK möchte dazu motivieren, diese Möglichkeit der Weiterbildung zu nutzen und attraktive Ausbildungsplätze in den Pfarreien anzubieten.

Der für die Medien zuständige Weihbischof Josef Stübi machte auf den Start von «Glaubenspiazza» aufmerksam; ein Projekt, das sich der digitalen Glaubenskommunikation über social media widmet. Dieses wird am Aschermittwoch, 5. März 2025 online gehen.