Mgr. Peter Bürcher

Emeritierter Bischof von Reykjavik, emeritierter Weihbischof von Lausanne, Genf und Freiburg und emeritierter Apostolischer Administrator von Chur

«Christus pax nostra»

«Christus, unser Friede»

Geboren am 20. Dezember 1945 in Fiesch (VS) und am 22. Dezember getauft, zog er 1952 mit seiner Familie nach Nyon. Dort absolvierte er die Primarschule und besuchte anschliessend das Collège St. Louis in Genf. Nach dem Gymnasium erlangte er 1966 an der Stiftschule Einsiedeln die Maturität. Daraufhin nahm er sein Studium an der Universität Freiburg auf, das er mit dem Lizentiat in Theologie abschloss.

Am 27. März 1971 wurde er in Genf zum Priester geweiht. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 3. Februar 1994 zum Bischof; die Bischofsweihe empfing er am 12. März 1994 in Freiburg. Von 1994 bis 2007 wirkte er als Weihbischof und Generalvikar von Lausanne, Genf und Freiburg. Papst Benedikt XVI. berief ihn anschliessend für die Jahre 2007 bis 2015 zum Bischof von Reykjavik. Während mehr als zehn Jahren war er Mitglied der Kongregation für die Orientalischen Kirchen. Zudem gehört er dem Malteserorden sowie dem Orden vom Heiligen Grab an. Am 20. Mai 2019 ernannte ihn Papst Franziskus zum Apostolischen Administrator sede vacante et ad nutum Sanctae Sedis der Diözese Chur.

Seit dem 19. März 2021 ist Mgr. Peter Bürcher Bischof emeritus. Die Wintermonate verbringt er im Heiligen Land, wo er den dortigen Christen durch seinen seelsorglichen Dienst und sein karitatives Engagement dient. Im Sommer lebt er im Kloster der kontemplativen Dominikanerinnen in Schwyz. Als emeritierter Bischof steht er insbesondere der Nordischen Bischofskonferenz zur Verfügung, deren Mitglied er seit 2015 ist.