Markus Cott neuer Nationaldirektor von Missio Schweiz

Vatikanstadt, Freiburg, 18. Februar 2026 – Das Dikasterium für Evangelisation im Vatikan hat Markus Cott (56) zum neuen Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio) in der Schweiz ernannt. Der Stiftungsrat von Missio Schweiz freut sich über diese Berufung und gratuliert Herrn Cott herzlich zu seiner neuen Aufgabe.

Markus Cott (*1969) ist schon seit Oktober 2025 geschäftsführender Direktor von Missio Schweiz. Zuvor war er zwölf Jahre lang Integrationsdelegierter des Kantons Schwyz. In dieser Funktion entwickelte und leitete er Programme zur Förderung von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund.

Zuvor war der gebürtige Bündner, aus dem romanischsprachigen Surses, 13 Jahre lang für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) tätig. Seine Einsätze führten ihn nach Afghanistan, Ruanda, Nepal, Liberia, Äthiopien und in den Iran. Von 1995 bis 1998 war er in der Pfarrei St. Marien in Wädenswil tätig.

Das Theologiestudium, mit einem Zwischenjahr an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, schloss er in Chur ab. Darauf folgten zwei Studienjahre in Religionswissenschaften am Institut Catholique in Paris. 2005 erwarb er sich an der London School of Economics (LSE) einen Master in Social Policy für Entwicklungsländer.

Stimmen zur Ernennung

Der Stiftungsrat von Missio Schweiz erklärt: «Wir sind überzeugt, dass Markus Cott mit seiner internationalen Erfahrung, seinem kirchlichen Fundament und seinem langjährigen Engagement für benachteiligte Menschen die Arbeit von Missio Schweiz wesentlich bereichern wird.» Markus Cott selbst betont: «Ich empfinde grosse Dankbarkeit für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Meine neue Aufgabe bei Missio Schweiz sehe ich als Chance, den weltkirchlichen Auftrag zu stärken und gemeinsam mit den Pfarreien und Seelsorgenden in der Schweiz den Glauben in seiner weltweiten Dimension erfahrbar zu machen.»

Mission durch Musik

Die Ernennung erreichte Markus Cott in Bolivien, wo er im Rahmen der Vorbereitungen des Monats der Weltmission im Oktober 2026 Förderprojekte und die Wirkungsstätten des grossen Schweizer Missionars P. Martin Schmid SJ (1694–1772) besuchte. Schmid steht bis heute für eine Mission, die Menschen nicht zuerst über Begriffe erreicht, sondern über das, was unmittelbar berührt: Musik, Schönheit und gemeinsames Gestalten. Wo der Glaube «klingen» darf, wird er erfahrbar – als Beziehung, Hoffnung und Würde. Genau an diese Kraft will Missio Schweiz im kommenden Monat der Weltmission in diesem Oktober anknüpfen: mit Geschichten und Begegnungen aus der Weltkirche, die zeigen, wie der Glaube auch heute Herzen öffnet und Gemeinschaft stiftet.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Missio Schweiz | Hanspeter Ruedl, Bereichsleiter Kommunikation, tel.: 077 535 88 06, E-Mail