Migration und Theologie: Ein hoffnungsvoller Dialog

Vom 21. bis 23. Oktober 2025 findet an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom die internationale Konferenz Migration – Eine Pilgerreise der Hoffnung statt.

Organisiert vom Scalabrini International Migration Institute (SIMI) in Zusammenarbeit mit akademischen und kirchlichen Institutionen, widmet sich die Tagung den theologischen und sozialen Dimensionen der Migration. Forschende, kirchliche Verantwortungsträger, NGO-Vertreter und Mitglieder migrantischer Gemeinschaften kommen zusammen, um aktuelle Herausforderungen der menschlichen Mobilität zu diskutieren.

Besondere Aufmerksamkeit verdient das Panel 6 am 22. Oktober, das sich mit den interkulturellen und interreligiösen Aspekten der Migration als Motor gesellschaftlicher und religiöser Transformation beschäftigt. Unter den Referierenden befindet sich Isabel Vasquez, Direktorin von migratio, dem Dienst der Schweizer Bischofskonferenz (CES) für die Migrationspastoral. Ihr Beitrag wird die Rolle der Kirche bei der Begleitung von Migrantinnen und Migranten hervorheben, insbesondere durch die Förderung von Gastfreundschaft, Menschenwürde und interkulturellem sowie interreligiösem Dialog.

Die Teilnahme von migratio unterstreicht das Engagement der Kirche in der Schweiz für migrationsbezogene Fragen, im Sinne von Solidarität, sozialer Gerechtigkeit und ganzheitlicher menschlicher Entwicklung. Das Panel ist Teil eines umfassenden theologischen und pastoralen Reflexionsprozesses, der Migration als Chance für spirituelle und gemeinschaftliche Erneuerung begreift.