Im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP30 (10. – 21.11. in Belém, Brasilien) schliesst sich die Schweizer Bischofskonferenz dem gemeinsamen Appell der kontinentalen katholischen Bischofskonferenzen und -räte Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und der Karibik an. Die Erklärung ruft dazu auf, die Klimakrise als eine globale ethische Herausforderung ernst zu nehmen und entschlossen zu handeln.
Die Schweizer Bischöfe erinnern an die Enzyklika Laudato Si’ von Papst Franziskus, die zur Sorge um das „gemeinsame Haus“ aufruft und eine ökologische Umkehr fordert. Die Klimakrise gefährdet nicht nur die natürlichen Lebensgrundlagen, sondern trifft besonders die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen weltweit. Die Kirche sieht sich daher in der Verantwortung, für Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit einzutreten.
Die COP30 wird als entscheidender Moment betrachtet, um internationale Verpflichtungen zu erneuern und konkrete Fortschritte im Klimaschutz zu erzielen. Die Schweizer Bischofskonferenz unterstützt die weltkirchliche Initiative, die Stimme der Kirche in diesen Prozess einzubringen und die ethische Dimension der Klimafrage sichtbar zu machen.
