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SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | Mediencommuniqué | 27.07.2012

"Das Geld ist für den Menschen da, nicht der Mensch ein Sklave des Geldes"

Communiqué zur Bischöfliche Botschaft zum 1. August 2012

Sehr geehrte Medienschaffende

Auf der Homepage der Schweizer Bischofskonferenz   www.bischoefe.ch wurde heute die Botschaft der Bischöfe zum 1. August aufgeschaltet.

Markus Büchel, Bischof von St. Gallen und Vizepräsident der Schweizer Bischofskonferenz, hat sie im Auftrag der Bischöfe verfasst. Die Botschaft trägt den Titel:
 "Das Geld ist für den Menschen da, nicht der Mensch ein Sklave des Geldes".

Im Hinblick auf die weltweite Banken-, Finanz- und Schuldenkrise betonen die Bischöfe die Bedeutung der richtigen Einstellung zum Geld und zum Gewinn aus christlicher Sicht.

Dies sind die Kernthemen der bischöflichen Botschaft:

  • - Geld ist nicht dazu da, sich selber zu vermehren und Geld ist nicht Selbstzweck.
  • - Das heutige Finanzsystem droht den Menschen zu versklaven. Sowohl die einzelnen Menschen wie ganze Völker und Regierungen sind dem internationalen Finanzsystem ausgeliefert.
  • - Das Vertrauen in unser Finanz- und Wirtschaftssystem ist angekratzt. Es ist nach den mit diesem Finanzsystem gemachten Erfahrungen unverantwortlich, alles so zu lassen, wie es heute ist. Damit Vertrauen wieder wachsen kann, sind grundlegende Reformen unerlässlich. 
  • - Die Bewältigung der Schuldenkrise darf nicht einseitig zu Lasten der Ärmsten und Schwächsten gehen, zumal die Saläre der Bestverdienenden weiter steigen und die Zahl der Millionäre bei uns ständig zunimmt.

Der Nationalfeiertag der Schweiz ist ein geeigneter Tag, sich darauf zu besinnen, dass das Geld für den Menschen da ist, nicht der Mensch ein Sklave des Geldes. Diese Grundhaltung dem Geld gegenüber legt ein tragfähiges Fundament für neues Vertrauen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie in Ihrer Berichterstattung zum 1. August auf die Botschaft der Schweizer Bischöfe hinweisen könnten.

Unter www.bischoefe.ch finden Sie ebenfalls ein Video mit Bischof Markus Büchel, in welchem er die zentralen Themen der Botschaft verdeutlicht.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Informationsstelle der Bischofskonferenz gerne zur Verfügung:

- Simon Spengler: 079 667 27 75 – simon.spengler@bischoefe.ch