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Videobotschaft zum 1. August als Auftakt zur Wallfahrt in den Flüeli Ranft


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Jugendsynode 2018



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SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | 01.06.2017

Versammlung der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) in Einsiedeln


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SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | Mediencommuniqué | 09.06.2011

Die Kirche ergreift Partei, indem sie das Evangelium verkündet

Mediencommuniqué der Versammlung der SBK in Einsiedeln vom 6.-8. Juni 2011

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat sich vom 6. bis 8. Juni 2011 in der Abtei Maria Einsiedeln zur 292. Ordentlichen Versammlung getroffen. Neben Sachgeschäften tauschten sich die Bischöfe über verschiedene Grundsatzfragen wie das Verhältnis von Orts- und Weltkirche aus. Wichtiges Thema der Erörterungen bildeten auch die Entwicklungen und Veränderungen im Verhältnis von Kirche und Politik.

Die Bischöfe erinnern daran, dass die katholische Kirche keine Parteipolitik macht. Sie ergreift Partei, indem sie das Evangelium verkündet. Die Kirche ergreift Partei für Menschen, die keine Stimme haben und wo die Würde des Menschen verletzt wird.

Es ist die besondere Aufgabe der christlichen Laien, Männern und Frauen, sich in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu engagieren. Sie tun dies im Geist des Evangeliums, der Liebe, der Wahrheit und der Gerechtigkeit Die katholische Soziallehre bietet ihnen hierzu eine klare Orientierung. Weil alle Menschen als Kinder Gottes eine einzigartige Würde besitzen, setzt sich die Kirche mit ihrer Soziallehre dafür ein, dass diese Menschenwürde in Gesellschaft und Staat für alle Menschen respektiert wird.

In allen Parteien engagieren sich Getaufte. Sie alle sind herausgefordert, dieses Engagement als Getaufte wahrzunehmen – zum ganzheitlichen Wohl jedes Menschen. Sie nehmen diese Herausforderung namentlich dann an, wenn sie sich für Gerechtigkeit für alle Menschen - die Voraussetzung für den Frieden ist - einsetzen, für sozialen Ausgleich und soziale Absicherung für alle, für Erziehung und Bildung und für den verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung und den natürlichen Ressourcen.

Die Schweizer Bischofskonferenz wird zum Eidgenössischen Bundesfeiertag am 1. August eine Botschaft zum Thema Kirche und Politik veröffentlichen.

In Kürze

- Bei der Seligsprechung von Johannes Paul II. wurde als Gedenktag für das Bistum Rom und die polnischen Bistümer der 22. Oktober festgelegt. Die Bischöfe und Territorialäbte beschlossen, dass am 22. Oktober 2011 in allen Schweizer Diözesen eine Messe zur Danksagung für das Leben und Wirken des seligen Johannes Paul II. gefeiert werden kann. Die Liturgischen Institute stellen dafür die nötigen Texte bereit.

- Die SBK hat einheitliche Normen für die Schweizer Bistümer vorbereitet über die Nutzung katholischer Sakralräume durch andere Konfessionen und Religionen. Sie veröffentlicht demnächst eine entsprechende Verordnung.

- Die Bischöfe werden im Anschluss an die nächste Versammlung der SBK, die vom 5. bis 7. September stattfinden wird, über den Zwischenbericht „Aufarbeitung und Prävention sexueller Übergriffe in der Seelsorge“ informieren.

- Ab 1. September 2011 wird Weihbischof Denis Theurillat die Funktion des Jugendbischofs für die französische Schweiz übernehmen, um Weihbischof Dr. Marian Eleganti angesichts seiner neuen Aufgaben im Bistum Chur zu entlasten. Dieser nimmt weiterhin die Aufgabe des Jugendbischofs für die Deutschschweiz wahr.

Begegnung

Im Anschluss an die Versammlung traf sich die Bischofskonferenz mit dem Stiftungsrat und der Geschäftsleitung des Fastenopfers. Das Treffen diente der Information über die Entwicklungen im Fastenopfer und stand im Zeichen des 50-Jahr-Jubiläums des katholischen Hilfswerks. Die Bischöfe übermittelten Dank und Anerkennung für das grosse segensreiche Wirken des Fastenopfers.

Ernennungen

Die Schweizer Bischofskonferenz ernennt:

- zu Mitgliedern der Theologischen Kommission Dr. Astrid Kaptijn, Professorin für Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg (Schweiz), Dr. Wolfgang Müller, Professor für Dogmatik und Leiter des Ökumenischen Instituts an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern, und Dr. Arturo Cattaneo, Professore invitato für Theologie und Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät Lugano.

- zu Mitgliedern der Arbeitsgruppe Neue kirchliche Bewegungen und Lebensgemeinschaften Pfarrer Alexander Pasalidi, Wegenstetten AG, und Dr. Arnd Bünker, Leiter des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts, St. Gallen.

Einsiedeln SZ, 8. Juni 2011

Schweizer Bischofskonferenz
 Walter Müller, Informationsbeauftragter
 Alpengasse 6, Postfach 278
 CH-1701 Freiburg
 Tel. +41 26 510 15 15, www.sbk-ces-cvs.ch

Hinweis an die Redaktionen: Für telefonische Auskünfte steht den Redaktionen der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Norbert Brunner, am Donnerstag, 9. Juni zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr unter der Nummer 027 329 18 18 zur Verfügung.