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SBK-CES-CVS Schweizer Bischofskonferenz | Mediencommuniqué | 27.02.2008

Pilgerfahrt der Schweizer Bischofskonferenz ins Heilige Land

Israeli, Palästinenser und die Völker des Nahen Ostens leben in einer sich immer wieder zuspitzenden traumatischen Situation. Wichtiger als jemals zuvor ist daher das Engagement der Schweizer Katholiken zur Unterstützung der Christen im Heiligen Land.

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) teilt die tiefe Besorgnis über die Situation im Nahen Osten mit vielen Menschen. Sie unternimmt vom 1. bis 7. März 2008 eine Pilgerfahrt ins Heilige Land, um ihre Solidarität mit der dortigen Ortskirche zum Ausdruck zu bringen und die Suche nach einem gerechten Frieden zu unterstützen. Eindringlich bittet die Schweizer Bischofskonferenz die Christen der Schweiz, ihr und den vielen Pilgern zu folgen und die Heiligen Stätten sowie die christlichen Gemeinden des Heiligen Landes zu besuchen.

Die schwierige Situation hat zu einer starken Zunahme der Auswanderung der Christen aus dem Heiligen Land geführt. Die Region dürfe keine "archäologische Stätte ohne kirchliches Leben" werden, mahnte Papst Benedikt XVI. kürzlich beim Ad-limina-Besuch von Bischöfen aus dem Nahen Osten im Vatikan.

Die Präsenz der Christen wirkt vermittelnd und ist unentbehrlich für den Frieden. Ihre Zahl ist gering, doch sind sie ein fester Bestandteil der Bevölkerung Israels und der Palästinensergebiete. Ihre Gleichstellung und Sicherheit müssen gewährleistet, ihre religiösen Rechte gesetzlich verankert werden.

Die Pilgerfahrt der Schweizer Bischöfe führt ins Ursprungsland des Christentums. Die Reise geht zunächst nach Bethlehem, dann nach Jerusalem und Galiläa. Neben dem Besuch der Heiligen Stätten stehen Begegnungen mit zahlreichen Menschen im Zentrum der Reise. Die Bischöfe begeben sich unter anderem zum "Caritas Baby Hospital", treffen mit einheimischen Christen und dem lateinischen Patriarchen von Jerusalem zusammen und besuchen die Gedenkstätte Yad Vashem.

Hinweis an die Redaktionen: Während der Reise steht für telefonische Auskünfte der Informationsbeauftragte der SBK, Walter Müller, zur Verfügung (Tel. 0041 79 446 39 36).

Freiburg i. Ü., 27. Februar 2008

Schweizer Bischofskonferenz
Walter Müller, Informationsbeauftragter
Avenue du Moléson 21, Postfach 122
CH-1700 Freiburg
Tel. ++41 26 322 47 94, www.sbk-ces-cvs.ch