23.06.2016

BEKOM ForModula

ForModula ist das Weiterbildungskonzept für die nicht-universitäre kirchliche Aus- und Weiterbildung in der katholischen Kirche. Zurzeit werden unter dem Dach von ForModula zwei modularisierte Ausbildungsgänge koordiniert: „Katechetin/Katechet mit Fachausweis“ und „Jugendarbeiterin/Jugendarbeiter mit Fachausweis“.

Die Schweizer Bischofskonferenz hat im Dezember 2003 die Projektgruppe ForModula ins Leben gerufen. Sie sollte ausloten, wie neues Personal in einem kirchlichen Modulsystem mit schweizweiten Qualitätsstandards aus- und weitergebildet werden könnte. Das Anliegen wurde von Anfang an von der RKZ unterstützt, die im Rahmen der Mitfinanzierung den Abbau von Doppelspurigkeiten und die Förderung von Synergien als unumgänglich ansieht. Auf ihrer 274. Ordentlichen Versammlung vom 4. bis 6. Dezember 2006 in Wislikofen beschlossen die Schweizer Bischöfe, ForModula definitiv einzuführen. Die Betriebsphase startete am 1. Januar 2009. Seit dem 1. Januar 2015 hat der Bildungsrat der katholischen Kirche in der Deutschschweiz die Verantwortung zur Weiterentwicklung der – bislang ausschliesslich deutschsprachigen – Bildungsgänge.

Die Organisation von ForModula sieht drei Organe vor: den Bildungsrat, die Qualitätssicherungskommission (QSK) und die Koordinationsstelle. (a) Der Bildungsrat ist als Aufsichtskommission das strategische Organ von ForModula. Er setzt sich aus 12 Mitgliedern und drei ständigen Gästen zusammen, welche zusammen die Ausbildungsinstitutionen, theologischen Fakultäten, Ordinariate, staatskirchliche Strukturen usw. vertreten. Gleichzeitig ist die Aufsichtskommission die letzte Rekursinstanz. Präsident ist Abt Urban Federer. (b) Aufgabe der QSK ist es, den Prozess von ForModula mitzugestalten, Prüfungsergebnisse zu erwahren, Beschwerden zu behandeln und die Qualitätssicherung zu verantworten. Die QSK besteht derzeit aus je einem Vertreter der Berufsbildung, der Katechese und der Jugendarbeit: Marie-Theres Beeler, Jakob Federer und Dr. Alexander Schroeter. Ein Vertreter der reformierten Kirche, Rainer Jecker, hat Gaststatus. Präsidiert wird die QSK von Dr. Alexander Schroeter. Die Berufsfeldorientierte Koordinationsstelle für modulare Weiterbildung (BEKOM) in der Kirche akkreditiert die Modulanbieter und ist Kontaktstelle für alle Belange zu Betrieb und Weiterentwicklung von ForModula. Die Koordinationsstelle ist am Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI) in St. Gallen angesiedelt und wird vom Geschäftsführer des Bildungsrates, Jörg Schwaratzki, vertreten.

Kontakt

Geschäftsführer:

Jörg Schwaratzki
Koordinationsstelle ForModula
c/o spi
Gallusstrasse 24
PF 1926
9001 St. Gallen

Tel.: + 41 71 228 50 90

info@formodula.ch

https://www.formodula.ch